Opferberatung für Erwachsene

Sie sind verunsichert und haben viele Fragen

Unfall, Gewalt, Verletzungen, Ängste - das Leben danach ist anders als zuvor. Wir nehmen uns Zeit für Sie und helfen Ihnen bei der Bewältigung des Ereignisses.

 

Sie werden beraten

  • bei der Bewältigung von Gewalterfahrungen / Verkehrsunfällen
  • bei der Entscheidung, ob eine Strafanzeige gemacht werden soll
  • bei polizeilichen und gerichtlichen Verfahren
  • bei Bedarf mit DolmetscherInnen

 

Sie werden informiert

  • über Ihre Rechte gemäss Opferhilfegesetz
  • über Ihre Rechte und Möglichkeiten im Strafverfahren
  • über weitere rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Straftat
  • über die psychischen Folgen von Gewalterlebnissen
  • über Ihre Genugtuungs bzw. Schadenersatzansprüche

 

Wir vermitteln und finanzieren Hilfe im Rahmen des Opferhilfegesetzes

  • Notunterkünfte
  • Therapie
  • Rechtsberatung

 

Gut zu wissen

  • es spielt für die Beratung keine Rolle wie lange die Tat zurück liegt und ob Anzeige erstattet worden ist
  • Entschädigungs- und Genugtuungsforderungen nach Opferhilfegesetz müssen spätestens 5 Jahre nach Tatdatum bei der Opferhilfe angemeldet werden
  • wer als Kind Opfer eines Sexualdelikts geworden ist kann das Gesuch für Genugtuung bis zum 25. Altersjahr einreichen. Danach besteht kein Anspruch mehr
  • die Beratungen sind kostenlos
  • die Beratenden stehen unter Schweigepflicht
  • Opferberatung ist nicht an den Wohnsitz gebunden

 

Wir sind auch kantonale Anlaufstelle für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.