Opfer von Zwangsmassnahmen

Anlaufstelle für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (FSZM)

Wurden Sie Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen vor 1981? Diese Zwangsmassnahmen umfassen administrative Versorgung, Zwang zur Sterilisation, Kastration oder Abtreibungen, Zwangsadoptionen und/oder Fremdplatzierungen als Verding-, Pflege- oder Heimkind.
Das Unrecht, das die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erlitten haben, soll anerkannt und wieder gutgemacht werden. Das neue Bundesgesetz (in Kraft seit 1. April 2017) sieht vor, Betroffenen einen Solidaritätsbeitrag zu sprechen.

 

Unsere Beratungsstelle ist Anlaufstelle für Direktbetroffene

Wir hören Ihnen zu, wenn Sie über Ihre Erlebnisse sprechen möchten. Wir helfen Ihnen bei der Aktensuche zur Aufarbeitung Ihrer Geschichte. Wir unterstützen Sie bei der Einreichung des Gesuches um einen Solidaritätsbeitrag beim Bundesamt für Justiz. Diese Möglichkeit der Gesuchseinreichung besteht von 01.01.2017 bis 31.03.2018. Bei Bedarf vermitteln wir Fachpersonen, die bei der Bewältigung des Erlebten Unterstützung bieten können.